Verleihung des Forschungspreises 2025

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Hamburger Krebsgesellschaft verleiht Forschungspreis 2025 – drei Arbeiten mit insgesamt 15.000 Euro ausgezeichnet

 

Die Hamburger Krebsgesellschaft e.V. hat ihren Forschungspreis 2025 vergeben und drei herausragende wissenschaftliche Arbeiten prämiert. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 15.000 Euro ausgelobt – 5.000 Euro mehr als ursprünglich vorgesehen. Grund dafür war die außergewöhnlich hohe Qualität der eingereichten Beiträge.

Die feierliche Preisverleihung fand am 12. Dezember statt. Bis Ende Januar 2025 hatten Forschende insgesamt 12 Arbeiten aus unterschiedlichen Bereichen der Krebsforschung und -therapie eingereicht. Die Bewerbungen verdeutlichen erneut das hohe wissenschaftliche Niveau der in Hamburg stark interdisziplinär organisierten Krebsforschung. Die Jury stand deshalb vor einer anspruchsvollen Entscheidung und zeichnete schließlich drei gleichwertige Gewinnerteams aus.

 

Die Preisträger:innen 2025 im Überblick:

 

  • R. Drexler und F. L. Ricklefs:
    „A prognostic neural epigenetic signature in high-grade glioma“
    Die Arbeit liefert neue Ansätze für prognostische Tests und zielgerichtete Therapien bei hochgradigen Gliomen und besitzt hohes Potenzial für die zukünftige klinische Anwendung.
  • S. Elmers, J. von Grundherr und das Care-for-CAYA-Team:
    „The CARE for CAYA Program – A Randomized Clinical Trial Embedded in a Longitudinal Cohort Study“
    Das Team erforscht die besondere Patient:innengruppe der CAYA-Survivors (Children, Adolescent and Young Adults). Mit ihrer Arbeit rücken sie ein bislang unterrepräsentiertes Klientel in den Fokus wissenschaftlicher Aufmerksamkeit und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Versorgungsforschung.
  • S. Werner und N. Goradia:
    „Master corepressor inactivation through multivalent SLiM-induced polymerization mediated by the oncogene suppressor RAI2“
    Die experimentelle Studie eröffnet neue Perspektiven auf Mechanismen der Genregulation. Das interdisziplinäre Forschungsteam liefert damit einen innovativen Impuls für zukünftige Diagnostik- und Therapieansätze in der Onkologie.

 

Die Preisträger:innen 2025: von Grundherr, Elmers, Werner, Goradia und Ricklefs  (v.l.n.r.) mit dem Vorstandsvorsitzenden der HKG, Prof. Dr. Carsten Bokemeyer (Foto HKG)

Herzlichen Glückwunsch!

 

 

Die Ausschreibung für den Forschungspreis 2026 läuft bereits, Einsendungen sind noch bis zum 31. Januar 2026 möglich. Mehr dazu erfahren Sie hier.