Der Oktober steht im Zeichen der rosa Schleife

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau. Derzeit erkrankt eine von acht Frauen im Laufe ihres Lebens am Mammakarzinom. Dabei steigt das Risiko mit zunehmendem Alter an. Jährlich sind es etwa 70.000 Frauen in Deutschland, die erstmalig die Diagnose Brustkrebs erhalten. Rund 17.000 Frauen sterben jedes Jahr daran.

Um ein Bewusstsein für die Erkrankung zu schaffen und um noch mehr Frauen gut zu informieren, wird der Oktober seit vielen Jahren als Brustkrebsmonat ausgerufen. Im Zeichen der pinkfarbenen Schleife, die sich inzwischen weltweit als Symbol für diese Erkrankung etabliert hat, geht es dabei um Vorbeugen, Erkennen, Erforschen und Behandeln von Brustkrebs.

Fest steht: Je früher die Erkrankung diagnostiziert wird, desto besser sind die Heilungschancen. Nutzen Sie daher unbedingt die Vorsorgemöglichkeiten:

  • Tasten Sie einmal monatlich Ihre Brüste ab
  • Gehen Sie regelmäßig zur jährlichen Vorsorgeuntersuchung zu Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt 
  • Im Alter von 50 bis 69 Jahren nehmen Sie zudem am Mammograpie-Screening-Programm teil

Die deutsche Krebsgesellschaft und ihre 16 Landeskrebsgesellschaften empfehlen, einmal im Monat die Brust im Spiegel anzuschauen und „systematisch“ abzutasten.  Wie es genau geht, erfahren Sie auf dem Bild unten. Bitte beachten Sie aber auch: Die Selbstuntersuchung der Brust ist kein Ersatz für die Teilnahme an einer Früherkennungs-Untersuchung. Daher raten wir Frauen ab 30 zur jährlichen Vorsorgeuntersuchung und Frauen ab 50 Jahren zusätzlich an dem 2005 eingeführten Mammographie-Screening-Programm teilzunehmen. Dieses wird in Deutschland flächendeckend angeboten. Jede Frau in Deutschland zwischen 50 und 69 Jahren hat alle zwei Jahre den gesetzlichen Anspruch auf die Röntgen-Untersuchung der Brust (Mammographie-Untersuchung) in einem qualitätsgesicherten Programm. Die Teilnahme erfolgt auf schriftliche Einladung. Bisher nimmt leider nur etwa jede zweite Frau an diesem Screening-Programm teil. Wenn es Hinweise auf eine Veränderung in der Brust oder eine familiäre genetische Brustkrebsbelastung gibt, stehen Ihnen die diagnostischen Verfahren auch schon früher zur Verfügung, bitte wenden Sie sich in diesem Fall an Ihren Frauenarzt oder Ihre Frauenärztin.

Wenn Sie Fragen zum Thema Brustkrebs haben, wenden Sie sich jederzeit gerne an uns! Ihre Hamburger Krebsgesellschaft