Darmkrebs: Aufruf zur Vorsorgeuntersuchung!

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Zum 20. Mal steht der März im Zeichen der Darmkrebsvorsorge. Laut des Robert Koch Instituts erkranken rund 61.000 Menschen pro Jahr in Deutschland an Darmkrebs, wobei mehr Männer als Frauen betroffen sind. Damit ist Darmkrebs die dritthäufigste Krebserkrankung bei uns. Obwohl die Todeszahlen kontinuierlich sinken, sterben immer noch jährlich über 20.000 Menschen daran. Viel zu oft wird diese Krankheit nach wie vor zu spät entdeckt.

Daher möchten wir hier noch einmal auf die Bedeutung der Vorsorgeuntersuchungen hinweisen. Im Rahmen der Krebsfrüherkennung der gesetzlichen Krankenversicherung wird Männern ab 50 und Frauen ab 55 Jahren empfohlen, eine Darmspiegelung durchführen zu lassen. Eventuell vorhandene Krebsvorstufen können dabei sofort entfernt werden. Bei unauffälligem Befund muss die Darmspiegelung erst nach 10 Jahren wiederholt werden.

Viele Menschen scheuen sich jedoch nach wie vor vor dieser Untersuchung. Die Felix Burda Stiftung betreibt  seit Jahren Aufklärung zum Thema Darmkrebs und hat hierzu folgendes Video veröffentlicht, das „mit einem Augenzwinkern“ darauf hinweist, wie harmlos und effektiv die Krebsvorsorgemethode ist, eine Krebserkrankung aber tödlich verlaufen kann. Schauen Sie sich gerne das Video an:

https://www.youtube.com/watch?v=dKQOx7_XocE

Wer sich gegen eine Darmspiegelung entscheidet, kann jährlich (zwischen 50 und 54) bzw. alle 2 Jahre (ab 55) einen „Stuhltest“ durchführen lassen. Dieser untersucht, ob sich nicht sichtbares („okkultes“) Blut im Stuhl befindet.

Geben Sie sich einen Ruck! Sorgen auch Sie vor.

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