Stiftungsprofessur Palliativmedizin: Fachsymposium – ein Bericht

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Fachsymposium am 08. Mai 2019

Die Findung von Therapiezielen bei der Behandlung und Betreuung von schwer kranken Menschen stellt für alle beteiligten Personen und Professionen oft eine große Herausforderung dar. Auf Einladung der Hamburger Krebsgesellschaft e.V., der Stiftungsprofessur für Palliativmedizin und des UCCH der Universitätsklinik Eppendorf diskutierten die vortragenden Expert*innen verschiedener Fachrichtungen mit dem Publikum über ethische, juristische, medizinische aber auch ganz persönliche Fragen und Herausforderungen, die bei der Findung von Therapiezielen einen Platz einnehmen.

„Häufig seien die Vorstellungen und Werte von Patienten, die mit einer weit fortgeschrittenen Erkrankung konfrontiert sind, nicht deckungsgleich mit denen der Angehörigen oder Behandler.

Diese unterschiedlichen Vorstellungen und Konzepte in einem gemeinsamen Dialog in Einklang zu bringen, sei daher eine oft schwierige Aufgabe. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass wir uns mit dem Thema kontinuierlich und vor allem interdisziplinär auseinandersetzen. Denn nur so können wir Strategien entwickeln, mit denen wir sicherstellen, dass keiner der Beteiligten mit seinen Wünschen und Werten bei der Festlegung von Therapiezielen übergangen wird“, so Prof. Dr. Karin Oechsle, Inhaberin der Stiftungsprofessur für Palliativmedizin am UKE.