Forschungspreis für das Jahr 2021

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Die Hamburger Krebsgesellschaft e.V. verleiht auch im 70. Jahr ihres Bestehens den mit 10.000 Euro dotierten Forschungspreis.

Leider mussten wir auch in diesem Jahr auf größere Feierlichkeiten anlässlich der Verleihung verzichten, das tat der Güte der Veranstaltung aber keinen Abbruch, denn „die Jury hatte es in diesem Jahr besonders schwer, aus den vielen hervorragenden Arbeiten, die eingereicht worden sind, eine besonders hervorzuheben,“ so Professor Carsten Bokemeyer, der als Vorsitzender des Vorstands auch dem Forschungspreisvergabeausschuss vorstand. Den angesehenen Hamburger Forschungspreis, der herausragende Arbeiten aus dem Gebiert der Krebsforschung auszeichnet, teilen sich daher auch in diesem Jahr zwei Wissenschaftlerinnen aus dem UKE.

Eine mit 5000 Euro prämierte Arbeit wurde von der jungen Nachwuchswissenschaftlerin Dr. med. Justine Münsterberg eingereicht, die mit einer Arbeitsgruppe zum Thema Hirnmetastasierung beim Bronchialkarzinom forschte und darüber auch ihre von der Hamburger Krebsgesellschaft geförderte Doktorarbeit geschrieben hat. Herr Prof. Bokemeyer zeigt sich in diesem Zusammenhang erfreut, dass das Konzept der Nachwuchsförderung wirklich aufgeht.

Ebenfalls 5000 Euro gehen an Prof. Dr. med. Katja Weisel, die über das Multiple Myelom forscht, das zu den häufigsten hämatologischen Systemerkrankungen gehört. In ihrer preisgekrönten Arbeit beschreibt die renommierte Onkologin ein neues Therapieverfahren, das auch für ältere Patienten eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität und des Überlebens zeigt.

Beide Arbeiten beeindrucken durch ihre wissenschaftliche Qualität und die hohe klinische Relevanz für die Behandlung von Krebserkrankten. Die Wissenschaftlerinnen begeisterten das Publikum im Saal und vor den Bildschirmen mit ihren engagierten und mitreißenden Vorträgen.

Kurzfassungen der prämierten Arbeiten finden Sie unter der Rubrik Forschungspreis.

Wir gratulieren beiden Preisträgerinnen ganz herzlich!

Nur ein ganz kleiner Kreis von Besucher*innen, allesamt Kolleg*innen aus den Arbeitsgruppen der Preisträgerinnen oder ein bis zwei ganz nahe Verwandte und alle geimpft, durften coronabedingt an der Veranstaltung vor Ort, in unserem Haus im Butenfeld, teilnehmen. Weitere Interessierte, Mitglieder der Krebsgesellschaft, Kolleg*innen sowie weitere Freunde und Verwandte der Geehrten, waren dennoch per Videoschalte dabei.

 

Übrigens: Die Ausschreibung für den Forschungspreis 2022 läuft noch bis zum 31. Januar 2022.